Vereinssatzung
Vereins-Satzung vom 25.2.2010

§ 1 Name und Sitz

(1) Der Verein führt den Namen „Kind-Familie-Gesundheit e.V.“

(2) Er hat seinen Sitz in Mahlow und ist in das Vereinsregister einzutragen.

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist mit dem Kalenderjahr identisch, erstmalig ab 01.01.2004.


§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

(2) Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung im Bereich Gesundheit und die Förderung der Gesundheit sowie des Rehabilitationssports.

(3) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Durchführung von Seminaren, Kursen und öffentlichen Vorträgen. Vorrangiges Bildungsziel soll hierbei die Verbreitung von Allgemeinwissen hinsichtlich gesundheitlicher Präventions- und Erhaltungsmethoden sein.

(4) Dafür bietet der Verein Kurse für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche, Mütter und Eltern. Er organisiert Vorträge und Seminarreihen und Schulungen.

(5) Aber auch Schulungen zu spezifischen gesundheitlichen Problemen und für spezielle Patientengruppen wird der Verein organisieren.

(6) Der Verein unterstützt Schulen und Kindergärten bei der Förderung der gesundheitlichen Aufklärung und bei der Gesundheitserziehung.


§ 3 Mittelverwendung

(1) Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Die Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft

(3) Es darf keine Person durch Ausgaben die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

(4) Der Verein finanziert seine Ausgaben aus Spenden, öffentlichen Mitteln und Mitgliedsbeiträgen.

§ 4 Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat aktive Mitglieder und Fördermitglieder.
(2) Mitglied des Vereins kann jede natürliche Person werden.
(3) Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Der Antrag sollte:
a. Name
b. Beruf
c. Anschrift
des Antragstellers enthalten.

(4) Die Mitgliedschaft endet
a. mit dem Tod des Mitgliedes
b. durch freiwilligen Austritt
c. durch Ausschluss aus dem Verein.

(5) Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist nur zum Schluss eines Quartals unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat zulässig

(6) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes aus dein Verein ausgeschlossen werden, wenn
a. es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Der Ausschluss darf in diesem Falle erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens zwei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Der Ausschluss ist dem Mitglied mitzuteilen.
b. es gegen die Vereinsinteressen grob verstoßen hat. Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Setzung einer angemessenen Frist Gelegenheit zu geben, sich Persönlich vor dem Vorstand oder schriftlich zu rechtfertigen.
Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem Mitglied mittels eingeschriebenen Briefes bekannt zu machen.

(7) Aktives Mitglied kann jede natürliche Person werden, die in besonderer Weise und in besonderem Umfang Gewähr bietet, den Verein bei der Verfolgung seines Zweckes aktiv zu unterstützen. Die aktiven Mitglieder haben Stimmrecht in der Mitgliederversammlung. Alle Vorstandsmitglieder sind aktive Mitglieder.

(8) Darüber hinaus sind Fördermitgliedschaften möglich. Fördermitglieder unterstützen den Verein finanziell und ideel. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht, kein aktives und kein passives Wahlrecht. Fördermitgliedschaft entsteht durch schriftliche Beitrittserklärung und durch Zahlung des Fördermitgliedsbeitrages.

(9) Alle Kursleiter müssen den Verein im Rahmen ihrer Möglichkeiten bei der Organisation des Vereinslebens unterstützen.


§ 5 Mitgliedsbeiträge

(1) Die Höhe der Jahresbeiträge und deren Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung bestimmt.



§ 6 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
1. Vorstand
2. Mitgliederversammlung


§ 7 Der Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus drei gleichberechtigten Mitgliedern im Sinne des § 26 BGB:

a. Dem/Der ersten Vorsitzenden
b. Dem/Der zweiten Vorsitzenden
c. Dem/Der SchatzmeisterIn

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt; er bleibt jedoch bis zur Neuwahl des Vorstands im Amt. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln zu wählen. Wählbar sind nur volljährige aktive Vereinsmitglieder. Eine Wiederwahl des Vorstandes ist möglich. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes.

(3) Zwei Vorstandmitglieder sind jeweils gemeinsam zur gerichtlichen als auch außergerichtlichen Vertretung des Vereins berechtigt.

(4) Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind.

(5) Er hat vor allem folgende Aufgaben:
a. Vorbereitung der Mitgliederversammlungen und Aufstellung der Tagesordnungen,
b. Einberufung der Mitgliederversammlungen;
c. Ausführung der Beschlüsse der Mitgliederversammlung;
d. Erstellung einer Buchführung und eines Jahresberichtes;
e. Beschlussfassung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern.

(6) Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die von dem/der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der zweiten Vorsitzenden schriftlich oder fernmündlich einberufen werden. In jedem Fall ist eine Einberufungsfrist von einer Woche einzuhalten. Eine Mitteilung der Tagesordnung bedarf es nicht.

(7) Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens zwei Vorstandsmitglieder darunter der/die erste Vorsitzende oder der/die zweite Vorsitzende anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Leiters der Vorstandssitzung. Die Vorstandssitzung leitet der/die erste Vorsitzende, bei dessen/deren Verhinderung der/die zweite Vorsitzende.

(8) Über jede Vorstandssitzung ist eine Niederschrift anzufertigen. Die Niederschrift soll Ort und Zeit der Vorstandssitzung, die Namen der Teilnehmer, die gefassten Beschlüsse und das Abstimmungsergebnis enthalten.


§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1) Mindestens einmal im Jahr - möglichst im Februar - soll die ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von 14 Tagen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen.

(2) Die Mitgliederversammlung ist nicht öffentlich. Der Versammlungsleiter kann Gäste zulassen. Über die Zulassung der Presse, des Rundfunks und des Fernsehens bei der Mitgliederversammlung beschließt der Vorstand.

(3) Die Mitgliederversammlung ist ausschließlich für folgende Angelegenheiten zuständig:

a. Entgegennahme des Jahresberichtes des Vorstandes
b. Entgegennahme des Kassenberichtes
c. Entlastung des Vorstandes
d. Wahl der Vorstandsmitglieder
e. Festsetzung der Höhe und der Fälligkeit der Jahresbeiträge für Mitglieder
f. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins

(4) Die Mitgliederversammlung wird von dem/der ersten Vorsitzenden, bei dessen/deren Verhinderung von dem/der zweiten Vorsitzenden oder einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, bestimmt die Versammlung den Leiter. Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt. Die Art der Abstimmung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss schriftlich durchgeführt werden, wenn 1/3 der bei der Abstimmung anwesenden stimmberechtigten Mitglieder dies beantragt.

(5) Die Mitgliederversammlung ist bei ordnungsgemäßer Ladung beschlussfähig. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse im Allgemeinen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Zur Änderung der Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 3/4 der abgegebenen gültigen Stimmen, zur Auflösung des Vereins eine solche von 4/5 erforderlich.

(6) Über die Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift anzufertigen. Sie soll folgende Feststellungen enthalten: Ort und Zeit der Versammlung, die Person des Versammlungsleiters und des Protokollführers, die Zahl der erschienenen Mitglieder, die Tagesordnung, die einzelnen Abstimmungsergebnisse und die Art der Abstimmung. Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.


§ 9 Außerordentliche Mitgliederversammlungen

(1) Der Vorstand kann jederzeit eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen.

(2) Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss einberufen werden, wenn das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn die Einberufung von einem Fünftel aller Mitglieder schriftlich unter Angabe des Zwecks und der Gründe vom Vorstand verlangt wird.

(3) Für die außerordentliche Mitgliederversammlung gilt § 8 (außer Absatz (3)) entsprechend.


§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur in einer Mitgliederversammlung mit der im § 8 festgelegten Stimmmehrheit beschlossen werden.
Sofern die Mitgliederversammlung nichts anderes beschließt, sind der 1. und 2. Vorsitzende gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, geht das Vermögen des Vereins an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder an eine andere steuerbegünstigte Körperschaft über zwecks Verwendung zur Förderung von Gesundheit und Bildung
Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.


§ 11 Schlussbestimmungen

Die vorstehende Satzung wurde in der Mitgliederversammlung vom 25.02.2010 errichtet.

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